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Die Zeiten, in denen die Modehäuser im Winter voll waren mit Pelzmänteln und -jacken sind zum Glück vorbei und wenn man auf der Straße jemand im Pelzmantel sieht, dann ist das meist eine ältere Dame, die schon seit Jahrzehnten im Besitz des aus der Mode gekommenen Kleidungsstücks ist.

Trotzdem sterben leider noch immer Millionen Tiere jährlich nach einem kurzen, trostlosen Leben in engen Drahtkäfigen für die Pelzproduktion. Heutzutage findet man Echtpelz vor allem als Kragen an Jacken und oder zum Beispiel als bunten Bommel an Hauben. Viele Menschen wissen wohl nicht einmal, dass sie mit echtem Pelz herumlaufen - die Kleidungsstücke sind oft nicht entsprechend gekennzeichnet und Echtpelz ist schwierig von Kunstpelz zu unterscheiden.

1998 erließ Österreich als erstes Land weltweit ein Pelzfarmverbot, im Laufe der Zeit folgten weitere Länder wie England und Kroatien. Ende 2012 beschloss Holland, der drittgrößte Pelzproduzent der Welt, dass bis 2024 alle 170 dortigen Pelzfarmen mit insgesamt 6 Millionen Nerzen schließen müssen. Der weltweit größte Pelzproduzent ist China.

Jeder von uns kann einen kleinen Beitrag dazu leisten, damit die Pelzproduktion hoffentlich irgendwann einmal der Vergangenheit angehört - in erster Linie natürlich indem man keine Kleidungsstücke mit Echtpelzbesatz kauft (im Zweifelsfall im Geschäft nachfragen, ob es sich um Echtpelz handelt und auch darauf verzichten, falls man keine qualifizierte Antwort erhält) und auch Freunde und Bekannte aufklärt.

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